Gestern hatte ich meinen ersten Aqua-Cycling-Kurs!! Aqua-Cycling, also Fahrrad fahren im Wasser, könnte echt zu meiner neuen Lieblingssportarten werden. Die Räder stehen sicher und fest auf Saugknöpfen im Wasser im Nichtschwimmerbecken des Coebades in Coesfeld und mit ganz viel Schwung lassen sich dort locker ein paar Pfunde verlieren. Nach einer knappen Stunde wusste ich nicht mehr, ob ich nass vom Wasser oder nass vom schwitzen war. :-) Es macht aber eine riesen Laune. Dazu laute, fetzige Musik, die durch das Schwimmbad schallt und einen immer wieder anstachelt und motiviert, das Beste zu geben und immer weiter zu trampeln. Und das auch noch in der Gruppe mit mehreren - wir haben viel gelacht.
Wichtig ist, bevor Sie auf so ein Fahrrad steigen, dass Sie die Einstellungen am Fahrrad überprüfen - also richtige Sattel- und Lenkerhöhe. Vermeiden Sie es, die Kniegelenke zu überbeanspruchen und achten Sie darauf, dass die Beine im 90 Grad Winkel während des Fahrens und knapp unter der Wasseroberfläche gehalten werden. Außerdem ist es wichtig, nicht wie ein Affe auf dem Schleifstein zu sitzen und den Rücken gerade zu halten. Dazu wird gleichmäßig im Takt der Musik geradelt und z.B. können noch andere Übungen mit eingebunden werden. Beispielsweise lässt es sich mit den Armen rudern oder großen Achten im Wasser nachzeichnen. Super wie beim ganzen fahren der Kreislauf und die Fettverbrennung angeregt werden. Fahrrad fahren alleine ist schon gut, besonders auch für Gelenk- und Rückenprobleme und das ganze dann noch im Wasser. Da haben Sie zwar den Wasserwiderstand, gegen den es anzutreten gilt, aber schon ganz schön schnell "brennen" einem die Oberschenkel - ein Zeichen, der ungewohnten Anstrengung. Ich bleibe aber auf jeden Fall am Ball.....äh....Lenker. :-) Damit Sie mal sehen, wie so eine Fahrt im Wasser aussieht: hier ein paar Bilder von mir und Übungsleiterin Caroline Wellner vom "team Y" aus Coesfeld.
Mittwoch, 3. März 2010
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